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Auf Tuchfüllung im Freibad

Amberg: Überraschungssieg geht nach Regensburg

Roland Hindl/tri2b.com am 08.05.2007 - 19:19 Uhr

Mit rund 600 Startern eröffnete der Volksbank Raiffeisenbank Citytriathlon Amberg (CTA) am Samstag mit einem Paukenschlag die Triathlon-Saison in Deutschland. Dabei holte sich einer, den niemand auf der Rechnung hatte, den Titel: Ralf Preissl von Tristar Regensburg. Der 31-Jährige sicherte sich den Sieg auf der olympischen Distanz im oberpfälzischen Amberg mit einer Zeit von 2:00:19 Stunden.

Noch am frühen Nachmittag drohte strömender Regen den sportlichen Wettkampf wortwörtlich wegzuspülen. Aber sobald der letzte Schwimmer aus der Aquaman-Poolarea im Hockermühlbad gestiegen war, schien sich das Glück wieder für die Sportler, Zuschauer und Veranstalter gleichermaßen zu wenden. Der Regen ließ nach, der Himmel klarte auf. Der Amberger Citytriathlon war eine Premiere und ein Jubiläum zugleich – und zudem der erste Triathlon der Saison in Deutschland. Insgesamt war es der 20. Triathlon, der in Amberg stattfand, aber der erste, der durch die malerische, mittelalterliche Amberger Innenstadt führte. „Aufgrund des Jubiläums wollten wir klotzen, und nicht kleckern“, sagte Hindl. Deshalb habe er ein neues Konzept entwickelt und dies mit viel Unterstützung von vielen Seiten umsetzen können. Der Erfolg gibt ihm jetzt im Nachhinein recht. Schon nach wenigen Wochen waren alle Starterplätze vergeben, der Triathlon ausgebucht.

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Den Sieg im Kurztriathlon der Herren holte sich Ralf Preissl. Musste er sich im Schwimmbecken noch dem letztlich zweitplatzierten Dominik Berger den Vortritt lassen, konnte er auf dem Rad und vor allem auf der Laufstrecke Zeit gut machen und sich an die Spitze setzen. Der Favorit Rodrigo Nebel erreichte lediglich den vierten Platz vor Harald Funk. Christine Waitz von HDI SC Roth war bei den Frauen mit 2:15:09 am schnellsten und verwies Katja Konschak vom SV Nordhausen 90 und Johanna Schicker, die ebenfalls für Roth an den Start gegangen war, auf die Plätze zwei und drei. Wenke Kujala startete mit Trainingsrückstand über die Volksdistanz und gewann dort das Rennen der Frauen nach 1:11:56 Stunden.



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