Specials Events 2008 Quelle Challenge Roth

Macca mit Hang Loose

QCR 2008: Die O-Töne von der Pressekonferenz

H. Eggebrecht für tri2b.com am 10.07.2008 - 15:31 Uhr

Schon traditionell findet am Donnerstag vor der Quelle Challenge die Pressekonferenz in der Rother Kulturfabrik statt. Die Frage des Tages war: „Wie gut hat sich Chris McCormack vier Tage nach seinem Sieg beim IRONMAN Germany erholt hat?“ Jeder, der selbst schon einmal die Finishline einer Langdistanz erreicht hat, weiß nur zu gut, wie man sich in der Woche nach solch einem Rennen fühlt. Dementsprechend kam auch das Statement von Stefan Vuckovic, der letzten Sonntag McCormacks Sieglauf als Co-Kommentator live miterlebt hat. „Macca ist angeschlagen“, ist deshalb die Aussage des Silbermedaillengewinners der Olympischen Spiele in Sydney.





Chris McCormack (Titelverteidiger): Ich liebe den Rother Kurs und ich war hier viermal erfolgreich. Darauf bin ich sehr stolz. Das Feld ist besser als in den letzten Jahren. Über meinen Doppelstart ist viel diskutiert worden. Und seit Sonntag werde ich immer wieder danach gefragt. Ich werde es probieren, weiß aber wirklich nicht, wie es mir gehen wird. Momentan fühle ich mich aber für vier Tage nach einer Langdistanz sehr gut.

Stephan Vuckovic: Macca ist angeschlagen. Es wäre eigentlich peinlich, wenn er uns hier auch noch schlägt. Wenn er hier gewinnen will, dann muss er sicher noch mal unter acht Stunden bleiben. Wenn er das schaffen sollte, dann ziehe ich mehrere Hüte vor ihm.

Torbjorn Sindballe: Ob es in Richtung Rekord geht, hängt auch viel vom Wetter ab. Die Bedingungen müssen einfach stimmen. Wichtig ist, dass man selbst alles dafür tut, um 100-prozentig fit am Start zu stehen. Alles andere ist in einer Langdistanz nur schwer berechenbar. Viel hängt auch vom Feld ab. Das ist hier in Roth bärenstark.

Thomas Hellriegel Rekorde sind nicht planbar. Vielleicht im 100 Meter Lauf, aber nicht beim Langtriathlon, hier können so viele Dinge in acht Stunden passieren. Es ist wichtig, sich auf sich selbst zu fokussieren, um ein gutes Rennen abzurufen und eine schnelle Zeit zu machen. Wenn man vorne ist und gewinnt, dann kann man auch mal über einen eventuellen Rekord nachdenken.

Yvonne van Vlerken (Titelverteidigerin): Das Frauenfeld ist in diesem Jahr hier unglaublich gut. Es gibt sechs Athletinnen, die schon mal einen Ironman gewonnen haben. Das sagt alles. Ich hatte aber eine sehr gute Vorbereitung und setze auf dem Rad auf eine Neuerung. Ich fahre auf einem speziell auf mich angepassten 26-Zollrad. Das Rad ist für die schnelle Rother Strecke genau richtig, das haben wir im Windkanal getestet.

Ute Mückel: Für mich ist es das 15. Mal Roth. Und es wird am Sonntag definitiv das letzte Mal sein. Dann ist Schluss. Es wird bei den Damen zwei Rennen geben. Das eine der australischen Springmäuse und das um die deutsche Meisterschaft. Da will ich noch mal mitmischen.



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