Specials Events 2004

Olaf Sabatschus

Lisa Bentley

IM Canada: Tom Evans gewinnt, Olaf Sabatschus Dritter

René Penno für tri2b.com am 30.08.2004 - 14:48 Uhr

Mit 2170 Athleten brachte der Subaru IRONMAN Canada ein Rekordfeld an die Startlinie am Okanagan-See. Unumstrittener Star war der Zweitplatzierte des Vorjahres, Tom Evans. Der Kanadier setzte sich schon beim Schwimmen an die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.

Alle Versuche, den Lokalmadator von der Spitze zu verdrängen, blieben erfolglos. Daran vermochte auch Olaf Sabatschus, nach dem Schwimmen Zwölfter, nichts zu ändern, als er mit gehörigem Speed Boden gutmachte und zwischenzeitlich auf Rang zwei lag. Diesen Platz machte ihm schließlich noch der Amerikaner Matt Seeley streitig, der am Ende der Radstrecke als Zweiter zum Laufen wechselte.

Evans nicht mehr einzufangen
Auch auf der Marathonstrecke verteidigte Tom Evans seinen Platz an der Spitze. Dennoch deutete sich spätestens da an, dass der Sieg noch längst nicht in trockenen Tüchern war.
Ein laufstarker Olaf Sabatschus, mit 2:53:13 lief er die zweitbeste Zeit, und der Schnellste des Marathons, Gordo Byrn (2:46:09), saßen dem Führenden im Nacken. Nach 8:28:06 Stunden aber feierte Tom Evans schließlich einen vielumjubelten Sieg vor heimischem Publikum. Er hatte im Ziel 1:49 min Vorsprung vor Gordo Byrn (8:29:55), der seinerseits Olaf Sabatschus (8:33:32) noch deutlich distanzieren konnte.

Der 36-jährige Evans zeigte sich im Ziel indes mehr als zufrieden. Musste er doch im vergangenen Jahr, als er ebenfalls lange in Führung gelegen hatte, auf den letzten Kilometern des Marathon noch den Südafrikaner Raynard Tissink ziehen lassen. - Der zweite deutsche Profi im Feld, der Frankfurt-Sieger Stefan Holzner, musste auf der Radstrecke völlig entkräftet mit einer Zahnwurzelentzündung aufgeben.

Lisa Bentley wiederholt Vorjahressieg
Wechselvoll auch das Rennen der Frauen: Zunächst beeindruckte Joanna Zeiger mit einer überaus starken Schwimmleistung und stellte mit 47:36 Minuten einen neuen Rekord auf. Und so ganz nebenbei wechselte sie als Dritte des gesamten Feldes zum Radfahren. Dort wiederum erwies sich Gilian Bakker als die Schnellste. Als Erste kam sie zum Marathon, dahinter folgten Joanna Zeiger und Lisa Bentley sowie die Deutsche Sandra Wallenhorst.

Während Wallenhorst auf der Laufstrecke aber weit zurückfiel, machte sich Lisa Bentley daran, einen Rückstand von zehn Minuten zunächst aufzuholen und bis ins Ziel in knapp neun Minuten Vorsprung umzuwandeln. Am Sieg der Kanadierin, die mit 3:01:31 Stunden die deutliche Bestzeit des Marathon bei den Frauen hinlegte, gab es also nichts zu rütteln. Mit Freudentränen im Gesicht überquerte eine glückliche Joanna Zeiger als Zweite die Ziellinie, Dritte wurde Gillian Bakker (9:36:26).



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